Verfilmungen

Verfilmungen Annegret Held

Hier finden Sie die bislang erschienen Verfilmungen der Bücher von Annegret Held.

Die Polizistin: Verfilmung von Annegret Helds „Meine Nachtgestalten“ durch Andreas Dresen mit Gabriela Schmeide und Axel Prahl

Annegret Held Die Polizistin

Annegret Held Die Polizistin

Das Lexikon des Internationalen Films befindet: „Ein hervorragend inszeniertes, faszinierend authentisches, von einer hervorragenden Hauptdarstellerin geprägtes Sozialdrama, das sich selbst in den dunkelsten Momenten Optimismus und trockenen Humor bewahrt.“[4]

Claus Schotten schrieb im Filmmagazin Artechock: „Gedreht mit verfügbaren Licht auf hochempfindlichen 16mm-Material wirkt der Film wie ein packender, hyperrealistischer Dokumentarfilm im Stil des Direct Cinema. Dazu tragen auch die gut beobachteten Dialoge und die herausragenden schauspielerischen Leistungen bis in die kleinste Nebenrolle bei. Daß es sich um eine Inszenierung handelt, merkt man eigentlich nur daran, daß man intime Szenen sieht, die in der Realität keine Kamera zu Gesicht bekommen hätte, und daß sich die Stränge des Drehbuchs am Ende zu einem Kreis schließen.“

 

Lotta und die alten Eisen, Teil 1 und 2: Verfilmung von Annegret Helds „Die letzten Dinge“, ZDF, mit Josefine Preuß

Annegret Held Lotta und die alten Eisen

Annegret Held Lotta und die alten Eisen

Vielleicht übertreibt es die lebenslustige Lotta mit ihrer Impulsivität: Vor jedem Pfad ins Erwachsenenleben hat sie bisher einen Haken geschlagen. Mit Mitte 20 steht sie noch immer ohne Ausbildung da. Dem bodenständigen Vater ist das ein Dorn im Auge. Sein Ultimatum, die widerspenstige Tochter künftig nicht mehr zu finanzieren, kontert Lotta mit dem üblichen Trotz – und vielleicht ein bisschen vorschnell mit der Ankündigung, dann eben das Praktikum zu machen, das ihr am selben Morgen angeboten wurde: als Pflegerin im örtlichen Altersheim.

Herrin über das malerisch gelegene Heim ist Pflegedienstleiterin Rosalinde. Die begrüßt Lotta gleich am ersten Tag mit dem Hinweis, sie müsse nur dann anfangen, wenn sie diesen Job auch ernst nehme. Ein wunder Punkt bei Lotta, die in ihrem jungen Leben schon mehr als einmal Reißaus genommen hat, wenn ihr die Lust an einer Aufgabe vergangen ist.

Das Zimmermädchen: Verfilmung von Annegret Helds „Das Zimmermädchen“, ZDF, mit Stefanie Stappenbeck und Axel Milberg

Annegret Held Das Zimmermädchen

Annegret Held Das Zimmermädchen

Nach der Romanvorlage von Annegret Held drehte Matthias Tiefenbacher die Komödie „Das Zimmermädchen“, die das ZDF als Fernsehfilm der Woche am Montag, 24. Oktober 2005, um 20.15 Uhr ausstrahlt. Studentin Carla (Stefanie Stappenbeck) macht sich Sorgen um ihr Sexualleben: Sie ist dreiundzwanzig und immer noch Jungfrau. Deshalb beschließt sie, ihre Träume von der wahren Liebe über Bord zu werfen und als Zimmermädchen im Hotel Hüttmann, das von Fräulein Sörensen (Angelika Thomas) mit strenger Hand geführt wird, auf der Insel Amrum zu arbeiten. Dort will sie einen der Hotelgäste verführen, um sich endlich als „ganze Frau“ zu fühlen. Ihre Wahl fällt auf den Frauenarzt Dr. Andreas Pietras (Axel Milberg), der mit seinem Kollegen Dr. Wüllner (Rudolf Kowalski) in dem Hotel an einer Gynäkologentagung teilnimmt. Carla zieht alle Register, um diesen Mann für sich zu interessieren. Sie flirtet ihn an, so gut es ihr möglich ist. Doch der 45-jährige Andreas ist weder ein erfahrener Ehebrecher noch der geborene Macho: Ganz im Gegenteil – er befindet sich mitten in einer Lebenskrise. Sobald Erotik ins Spiel kommt, stellt sich bei Andreas ein berufsbedingter Gähnreflex ein, gegen den er sich absolut nicht wehren kann. Nun will seine Frau Sandra (Mareike Carrière) ihn verlassen, weil sie sich schon lange nicht mehr als Frau, sondern als Patientin betrachtet fühlt. Wie es scheint, kann die romantische Carla den desillusionierten Andreas wachküssen. Am Ende müssen beide allerdings begreifen: Nur wer sich in Gefahr begibt, kann echte Leidenschaft erfahren! Das Drehbuch zu dieser melancholisch-unterhaltsamen Komödie schrieb Marcus Hertneck, es produzierte Network Movie, Hamburg, verantwortlicher ZDF-Redakteur ist Daniel Blum.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *