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Unbenannt (2)

Annegret Held Apollonia

Mit Ranunkeln und Wiesenklee besucht Marie das Grab ihrer Großmutter. Dort liegt mehr begraben als die streitbare Apollonia: Liebe, Hass, Armut, Krieg und der wilde Westerwald. Je mehr Marie in die Welt ihrer Großmutter eintaucht, umso deutlicher kehrt auch die Erinnerung an ihre eigene Jugend zurück. Mit unbändiger Fabulierlust, kraftvoll und atmosphärisch dicht erzählt Annegret Held die Geschichte ihrer Großmutter, die zugleich auch die Geschichte eines ganzen Dorfes im vergangenen Jahrhundert ist.  

 

Annegret Held Fliegende Koffer

Annegret Held Fliegende Koffer

Dem einen sein Tod ist dem andern sein Brot »Annegret Held schreibt wunderbare Geschichten über Verlierer, die in Wahrheit Gewinner sind. Ich bin ihr größter Fan …«  Doris Dörrie Annette ist eine Frau in den Vierzigern, die ihr Geld auf ungewöhnliche Weise verdient. Sie arbeitet im Sicherheitsbereich eines großen Flughafens. Wechselnde Arbeitszeiten mit langen Nachtschichten dominieren ein Leben, das sich an der Nähe zu den Passagieren schadlos hält – Annette und ihre Kollegen erfahren die Welt durch das Abtasten von Körpern, den Blick in Koffer und die Augen der Reisenden. Und immer wieder weicht die spontane Vertrautheit mit den Passagieren einer Paranoia, die sich aus der Angst vor dem Terror und dem einen Koffer speist, den es zu finden gilt – Tag für Tag, Nacht für Nacht. In einer dieser Nächte begegnet Annette zu ihrem Schrecken auch Simon, ihrer ehemals großen Liebe, der jetzt in hoher Position bei der Bundespolizei ist und damit einer ihrer Vorgesetzten. Sie findet ihn merkwürdig verändert, kalt, fast unnahbar und gleichzeitig zutiefst bedürftig und verloren … Der »liebevolle Realismus«, den Robert Gernhardt an ihr lobte, zeichnet auch diesen Roman aus. Spannend, kraftvoll und anrührend schildert Annegret Held die Begegnung derer, die reisen, mit denen, die zurückbleiben.

Annegret Held Die letzten Dinge

Annegret Held Die letzten Dinge

Eher durch Zufall gerät Lotta, Mitte zwanzig, als Stationshelferin in ein Pflegeheim. Dort sorgt sie mit ihren Kollegen für alte Menschen, die zu krank oder zu verwirrt sind, um diesen Ort jemals aus eigener Kraft wieder zu verlassen. Der Tod ist allgegenwärtig und spaziert so zufällig über die Station, als müsste er sich überlegen, wen er diesmal mitnimmt. Annegret Held gelingt das Unglaubliche: ein höchst lebendiges Buch über das Leben und Sterben mitten unter uns, und ein leidenschaftliches Plädoyer für eine barmherzigere Sicht der Dinge, die alle Komik, alle Weisheit und allen Trost umschließt. Mit mitreißender Sprachkraft und voller Sympathie für ihre Figuren schildert sie die raue Wirklichkeit dieses vergessenen Ortes und nennt das Liebenswürdige und das Problematische, das Harmlose und das Bedrohliche beim Namen.

Annegret Held Das Zimmermädchen

Annegret Held Das Zimmermädchen

Carla ist Zimmermädchen auf der Insel Langeoog. Tagein, tagaus muß sie Betten beziehen, Flure saugen und Fenster putzen. In ihrer Freizeit beklagt die junge Frau den Mangel an attraktiven Männern. Bis eines Tages eine Gruppe Doktoren zu einem Kongress anreist. „Überaus vergnüglich zu lesen, wie sich ein 19-jähriges Mädchen das Leben und die Liebe vorstellt und gleichzeitig den täglichen Wahnsinn in einer deutschen Pension beobachtet.“ Elke Heidenreich

 

 

Annegret Held Hesters Traum

Annegret Held Hesters Traum

 Anfang der achtziger Jahre ziehen Berliner Hausbesetzer in ein idyllisch an einem Bach gelegenes Haus auf dem Land. Der Tisch unter Pflaumenbäumen, der verwilderte Garten, die gemeinsamen Essen und Diskussionen in der Wohnküche – der Traum von der Realisierung einer gesellschaftliche Utopie scheint zum Greifen nah. Wie unvereinbar die teils anarchistischen, teils feministischen oder alternativen Vorstellungen der Einzelnen sind, zeigt sich jedoch schnell. Ihre Beziehungen untereinander ähneln bald dem äußeren Bild der Dauerbaustelle, als die sich das anfangs mit viel Elan instand gesetzte Haus erweist.

Annegret Held Die Baumfresserin

Annegret Held Die Baumfresserin

„Ich endete, wie ich anfing, voller Anteilnahme für dieses recht ungewöhnliche Völkchen, das da mitten auf dem deutschen Lande Tag für Tag in die Fabrik geht, um Kisten für alle Welt herzustellen. Mir hat dieser Schauplatz ebenso eingeleuchtet wie der liebevolle Realismus, mit dem die in den Jahreslauf eingebetteten Aufschwünge und Abstürze des Kistenvolks geschildert werden. Romane aus der Arbeitswelt sind rar, zu lachen gibt es in den meisten nichts. >Die Baumfresserin< bildet da eine bemerkenswerte Ausnahme.“ (Robert Gernahrdt)

 

Annegret Held Am Aschermittwoch ist alles vorbei

Annegret Held Am Aschermittwoch ist alles vorbei

In Seewies, einem kleinen Dorf im Westerwald, halten die Bräuche und Moden länger als anderswo. Die Trinkgelage sind heftiger, die Lust am Leben auch, und die Liebe untereinander läßt alle Wätze weich fallen. Im Mittelpunkt steht Thea, die Schöne. In diesem Jahr zieht es Thea mit Macht auf die Bühne der Prunksitzung, und außerdem zum Feuerwehrmann. Und beide zieht es auf die Kartoffelsäcke in der Vorratskammer, wo die Einmachgläser laut in den Regalen rappeln. Das Dorfleben bietet von Helau zu Helau reichlich Stoff für schlechte und gute Büttenreden, für Überraschungen und Heimlichkeiten. Die Seewiesener feiern Fastnacht, nicht weil sie in eine andere Rolle schlüpfen oder sich verstellen wollen. Sie verstellen sich schon das ganze Jahr über nicht, und während der tollen Tage wollen sie erst recht so sein, wie sie immer sind. Nur Thea lügt bis Aschermittwoch.

 

Annegret Held Mein Schatten mein Echo und ich

Annegret Held Mein Schatten mein Echo und ich

 

Annegret Held Mein Bruder sagt du bist ein Bulle

Annegret Held Mein Bruder sagt du bist ein Bulle

 

Annegret Held Meine Nachtgestalten

Annegret Held Meine Nachtgestalten

 

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